Grüne Doppelmoral bei Mercosur: Erst bejubeln, dann blockieren

Thore Schäck: „Wer das Mercosur-Abkommen erst feiert und dann im EU-Parlament torpediert, macht sich politisch völlig unglaubwürdig – das ist wirtschaftsfeindliche Täuschung mit Ansage.“

Bremen, 22. Januar 2026. Nur wenige Tage nach einer eigens beantragten Aktuellen Stunde in der Bremischen Bürgerschaft durch die Fraktion der Grünen, in der sie das Mercosur-Abkommen noch als „wegweisend” und „bedeutsam für Bremens exportorientierte Wirtschaft” lobten, stimmen ihre Europaabgeordneten anschließend gemeinsam mit Linken und AfD gegen eben dieses Abkommen im Europäischen Parlament.

Dazu erklärt Thore Schäck, Fraktionsvorsitzender der FDP Bremen:

„Was die Grünen hier abliefern, ist ein Paradebeispiel politischer Verlogenheit. In Bremen preist man Mercosur als Chance, in Brüssel blockiert man. Wer so agiert, täuscht nicht nur die Öffentlichkeit, sondern sabotiert auch wissentlich den wirtschaftlichen Fortschritt unseres Landes.“

Schäck weiter:

„Bremen lebt vom Handel. Als international wichtiger Exportstandort sind wir auf verlässliche Partnerschaften und faire Handelsabkommen angewiesen. In den aktuellen weltweiten Veränderungen, in denen lange sicher geglaubte wirtschaftliche Partnerschaften aus den Fugen geraten, sind wirtschaftliche Unabhängigkeit und Stärke durch solche Abkommen wichtiger denn je. Doch statt die Chancen für Unternehmen und Arbeitsplätze zu nutzen, blockieren die Grünen – wie schon bei CETA – im Schulterschluss mit Linken und der AfD auch Mercosur aus rein ideologischen Gründen. Damit beschädigen sie nicht nur Deutschlands Ruf als Wirtschaftspartner, sondern auch die Interessen Bremens. Damit erweisen sie den Menschen, die hier leben und arbeiten, einen Bärendienst.“