Schluss mit Gewalt an Bremens Schulen – FDP fordert Null-Toleranz-Strategie

Fynn Voigt: „Gewalt und Bedrohungen haben an unseren Schulen keinen Platz. Die Vorfälle nehmen seit Jahren zu, doch die politischen Antworten bleiben weit hinter der Entwicklung zurück. Wir brauchen konsequente Maßnahmen, die Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte wirksam schützen und ihnen den Rücken stärken.“

Die Zahl der Gewalttaten an Bremens Schulen steigt seit Jahren. Gleichzeitig berichten Lehrkräfte von fehlender Unterstützung, Unsicherheit im Umgang mit strafrechtlich relevanten Vorfällen und einer zunehmenden Belastung durch Gewalt, Mobbing und Bedrohungen. Die FDP-Fraktion Bremen hat deshalb einen Antrag in die Bürgerschaft eingereicht mit einem umfassenden Maßnahmenpaket zum Schutz von Schülern und Lehrern.

Dazu Fynn Voigt, bildungspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Bremen:

„Unsere Schulen müssen Orte des Lernens und des Wohlfühlens sein – nicht Orte der Angst. Die Entwicklung der vergangenen Jahre ist alarmierend. Gewalt gegen Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte oder anderes Schulpersonal darf niemals als Bestandteil des Schulalltags akzeptiert werden. Wer schlägt, bedroht oder mobbt, muss mit spürbaren Konsequenzen rechnen. Bremen braucht deshalb endlich eine Null-Toleranz-Strategie. Schulen sind kein rechtsfreier Raum.“

Voigt weiter:

„Der Senat darf die Augen vor der Realität nicht länger verschließen und vor allem muss er handeln. Wir brauchen mehr Transparenz über das tatsächliche Ausmaß der Gewalt, eine konsequente Anzeige strafrechtlich relevanter Vorfälle, feste Ansprechpartner bei der Polizei sowie eine deutlich stärkere Schulsozialarbeit. Nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer müssen stärker geschützt, aber vor allem auch unterstützt werden. Gewalt an Schulen ist kein Randproblem mehr, sondern eine zentrale Herausforderung für unser Bildungssystem. Gerade junge Menschen müssen lernen, Regeln zu akzeptieren und Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen.“