Wer Integration will, darf Deutsch nicht kürzen!
Ole Humpich: „Die deutsche Sprache ist der Schlüssel zur Integration. Wer Sprachkurse kürzt, spart an der falschen Stelle.“
Bremen, 14. August 2025. Die drastischen Kürzungen der schwarz-roten Bundesregierung bei Integrations- und Berufssprachkursen treffen Bremen empfindlich. Wegfallende Jugend-, Frauen- und Elternkurse, keine zweite Chance beim B1-Test, gestrichene Wiederholungsstunden und immer längere Wartelisten gefährden die Integration tausender Menschen.
Dazu der stellvertretende Fraktionsvorsitzende und sozialpolitische Sprecher der FDP-Fraktion Bremen, Ole Humpich:
„Sprache ist der Schlüssel zur Integration – ohne Deutschkenntnisse ist eine echte Teilhabe an unserer Gesellschaft und am Arbeitsmarkt nicht möglich. In Bremen leben mittlerweile 45,1 Prozent Menschen mit Migrationshintergrund. Die Menschen müssen Deutsch lernen, um sich hier entwickeln zu können. Der Bund spart an der falschen Stelle, aber der Bremer Senat darf sich dahinter nicht verstecken. Wenn in Berlin gestrichen wird, muss Bremen prüfen, ob es mit Landesmitteln gegensteuern kann, um den Zugang zu Sprachkursen sicherzustellen.“
Humpich weiter:
„Aber Integration ist keine Einbahnstraße. Wir müssen fördern, aber auch fordern. Wer dauerhaft in Bremen bleiben möchte, muss bereit sein, unsere Sprache zu lernen und sich aktiv einzubringen. Nicht akzeptabel ist, wenn sich Menschen der Integration verweigern – das schadet nicht nur dem gesellschaftlichen Zusammenhalt, sondern auch den eigenen Chancen. Wer bei der Sprachförderung spart, riskiert Ausgrenzung, Abhängigkeit von Sozialleistungen und verschärft den Fachkräftemangel – das ist weder sozial noch wirtschaftlich verantwortbar.“