Gesundheit Nord bleibt ein Fass ohne Boden!

Thore Schäck: Auch die neuesten Sanierungskonzepte greifen nicht.

Der städtischen Klinikkonzern Gesundheit Nord (Geno) benötigt erneut kurzfristige Finanzhilfen, um über die Runden zu kommen. Dieses Mal in Höhe von jeweils 15 Millionen Euro für 2020 und 2021. Der haushaltspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Bremen, Thore Schäck, erklärt dazu: 


„Wir brauchen funktionierende Krankenhäuser in Bremen. Allerdings treten seit Jahren in zuverlässiger Regelmäßigkeit überraschend neue Millionen-Löcher auf, die dann jedes Mal mit neuen Steuergeldern gestopft werden müssen. Auch die neuesten Sanierungskonzepte greifen nicht. Das System Geno funktioniert so auf jeden Fall nicht. Der Senat muss jetzt gemeinsam mit den Verantwortlichen sämtliche Strukturen und Prozesse, Standorte, Dienstleistungen und Kostenverursacher hinterfragen, um die Krankenhäuser in Bremen wieder in die Spur zu bekommen. Hierbei darf es keine Denkverbote geben. Ziel muss sein, eine gute und sichere stationäre sowie ambulante Versorgung für die Menschen sicherzustellen, ohne dabei jährlich Verluste in Millionenhöhe einzufahren. Das sind die Verantwortlichen den Steuerzahlern und damit den Bremerinnen und Bremern schuldig.“

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