Fritz-Gansberg-Schule: Beschulung von Kindern mit Förderbedarf sicherstellen!


Birgit Bergmann: Bildungsbehörde muss mit Experten in Kontakt treten.

Die FDP-Fraktion Bremen fordert den Senat auf, zum Ende des Schuljahres 2020/2021 einen mit Expertenvertretern erarbeiteten Plan für den Schulstandort an der Fritz-Gansberg-Straße vorzulegen und gleichzeitig zu definieren, wie die Bildung von Schülerinnen und Schüler mit dem Förderbedarf im Bereich emotionale und soziale Entwicklung (ESE) nach 2024 gesichert werden kann. Die kinderpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Bremen, Birgit Bergmann, erklärt dazu: 


„Wir bekennen uns ausdrücklich zur Inklusion. Allerdings ist das Bremer Bildungssystem nicht in der Lage, dieser Aufgabe vollumfänglich gerecht zu werden. Deshalb ist der Erhalt der Förderschule an der Fritz-Gansberg-Straße weiterhin notwendig. Sollte Bremen diesen Standort wie geplant schließen, läuft die Stadt Gefahr, dass einige Schülerinnen und Schüler mit emotionalem und sozialem Förderbedarf nicht mehr beschult werden können. Die Bildungsbehörde muss jetzt mit Experten in Kontakt treten und sicherstellen, dass die Beschulung von Kindern mit entsprechendem Förderbedarf auch nach 2024 pädagogisch und räumlich möglich ist. Die unklare Perspektive der Förderschule belastet die betroffenen Familien und deren Kinder sowie das Schulteam stark. Es braucht daher einen gangbaren Weg, der endlich Planungssicherheit schafft. Uns ist dabei wichtig, dass die Lösung mit den Fachexperten gemeinsam getroffen wird und nicht auf Basis von politischen Vorentscheidungen.“ 

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