Bremen muss wieder zum Grundsatz „Fördern und Fordern“ zurückkehren!
Zur Vorstellung der Schwerpunkte für das Schuljahr 2026/27 von Bildungssenator Mark Rackles erklärt der Sprecher für Kindern & Bildung der FDP-Fraktion Bremen, Fynn Voigt:
„Die Steigerung der Bildungsqualität muss in Bremen endlich oberste Priorität haben. Seit Jahren landet Bremen bei den Bildungsleistungen auf den letzten Plätzen. Hinzu kommen alarmierende Defizite bei den Basiskompetenzen vieler Schülerinnen und Schüler. Angesichts dieser Dauerkrise reichen kleinere Korrekturen nicht mehr aus – Bremen braucht einen echten Kurswechsel in der Bildungspolitik.“
Voigt weiter:
„Eine verbindliche Sprachförderung bei festgestellten Defiziten mindestens zwölf Monate vor der Einschulung oder Pilotprojekte zur Stärkung von Deutsch und Mathematik an Startchancen-Schulen sind richtige Schritte. Genau solche Maßnahmen fordert die FDP seit Langem. Sie kommen allerdings viel zu spät und bleiben deutlich hinter dem tatsächlichen Handlungsbedarf zurück. Wenn Senator Rackles den angekündigten Fokus auf Leistung und Bildungsqualität ernst meint, muss Bremen wieder zum Grundsatz ‚Fordern und Fördern‘ zurückkehren. Dazu gehören Noten ab der dritten Klasse, die Möglichkeit, eine Klasse zu wiederholen, um Lernrückstände aufzuholen, zusätzliche Unterrichtsstunden in Deutsch und Mathematik sowie regelmäßige und verbindliche Vergleichsarbeiten. Entscheidend ist, dass sich die Leistungen unserer Schülerinnen und Schüler endlich wieder verbessern – daran muss sich die rot-grün-rote Bildungspolitik messen lassen.“