Rot-Grün: Im Galopp am Bürger vorbei 

Lencke Steiner: GolfRange und Galopprennbahn sind eine Bereicherung.

Die nun erfolgte Einigung des Senats mit der GolfRange und die geplante Bebauung der Galopprennbahn kommentiert die Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Lencke Steiner, wie folgt:

„Die GolfRange und Galopprennbahn sind eine Bereicherung für die Stadt. Ich finde es daher schade für den Stadtteil, aber auch für Bremen insgesamt, dass beide Angebote nun wegfallen. Zu einem Zeitpunkt die Reißleine zu ziehen, an dem die Galopprennbahn auf einem guten Weg war, ist dabei besonders ärgerlich. Außerdem war es ein taktischer Fehler von Senator Günthner, öffentlich zu erklären, dass die Stadt quasi um jeden Preis die GolfRange aus ihrem Vertrag rauskaufen will. Damit hat der Senator erneut bewiesen, dass er es vorzieht sich lieber öffentlich aufzuplustern, als taktisch klug und im Sinne Bremens zu verhandeln. Wir können daher einer Lösung nicht zustimmen, die Bremen einen Millionenbetrag abverlangt.“

Die FDP-Fraktion setzt sich für eine Randbebauung ein und lehnt die jetzigen Pläne des Senats ab.

„Wir brauchen Wohnraum aber eben auch grüne Rückzugoasen. Die komplette Bebauung der Galpopprennbahn und GolfRange ist nicht notwendig. In Bremen gibt es so viele Flächen, die Rot-Grün über die Jahre ignoriert hat. Wir haben uns in der Bürgerschaft beispielsweise dafür stark gemacht, die brachliegenden Kleingärten in die Wohnbebauung miteinzubeziehen. Dazu kommen aus meiner Sicht auch noch Flächen, die bisher ideologisch blockiert wurden, wie die Osterholzer Feldmark. Damit zumindest die GolfRange erhalten bleibt, sprechen wir uns daher für eine Randbebauung aus“, so Steiner.

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