Kelloggs-Abschied: Industriestandort Bremen blutet aus

Steiner: Rot-Grün betreibt oberflächliche Standortpolitik.

Kellogg’s hat gestern bekanntgegeben, sein Werk in Bremen zu schließen. Das ist nach Coca-Cola und Mondelez der dritte große Arbeitgeber der Bremen in jüngster Zeit den Rücken kehrt. Lencke Steiner, Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, erklärt dazu:

„Dass der Senat vom Abzug von Kelloggs überrascht ist, zeigt wie oberflächlich seine Standort- und Industriepolitik ist. Bremen bleibt mit der Wirtschaftspolitik von Rot-Grün weit unter seinen Möglichkeiten. Dabei könnten wir viel stärker sein, wenn wir unserer Wirtschaft neue Entfaltungsmöglichkeiten geben: Mit fließendem Verkehr, der schnelleren Genehmigung von Bauflächen und einer investitionsfreundlichen Politik.“

Die Rahmenbedingungen für Industrieunternehmen in Bremen verschlechtern sich unter Rot-Grün Tag für Tag, wie am Ranking der deutschen Industriestädte klar abzulesen ist. Bremen ist im vergangenen Jahr von Platz 5 auf Platz 8 abgerutscht. 

„Wie abstrus die Standortpolitik des Senats ist, zeigt die jüngste Forderung von Rot-Grün den Steuervorteil für Diesel-Fahrzeuge abzuschaffen – obwohl sich das größte Mercedes-Werk in Deutschland bei uns befindet. Wir fragen uns daher, welche Agenda der Senat wirklich hat. Arbeitsplätze in Bremen zu halten, ist es offensichtlich nicht“, so die Familienunternehmerin. 

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