Hundegesetze aktualisieren statt teurer DNA-Tests

 Zenner: Sachkundenachweis statt Rassenliste.

Der innenpolitische Sprecher der FDP Bürgerschaftsfraktion Peter Zenner fordert eine Überarbeitung des Bremer Hundegesetzes:

„Wir wollen ein Hundegesetz, das die Gefahr im Umgang mit allen Hunderassen berücksichtigt. Für die Sozialisierung und Tierschutzaspekte, und somit auch die Gefährlichkeit der Hunde für ihre Umgebung, ist ihr jeweiliger Halter verantwortlich. Ein, den sogenannten Kampfhund-Rassen zugehöriges Tier, kann sehr wohl zu einem zuverlässigen und sozialverträglichen Begleiter erzogen werden. Ebenso, wie ein einer vermeintlich harmlosen Rasse angehöriges Tier, zu einer Gefahr für alle und auch sich selbst getrimmt werden kann. Ein Hundegesetz hat sich daher entsprechend auf die Verantwortung des Halters und nicht die Rasse des Hundes zu fokussieren.“

Eine allgemeine Chip-Pflicht mittels Transponder und eine Versicherungspflicht sowie einen Sachkundenachweis der Halter über die Befähigung zum artgerechten Halten und Führen von Hunden, bereits vor der Erstanschaffung eines Hundes, sind nach Ansicht der FDP auch im Land Bremen wünschenswert. Auf diese Weise wird nicht nur die Sicherheit unserer Bürger gefördert, sondern auch der Tierschutz.

„Der Erwerb eines Sachkundenachweises ist, unter Berücksichtigung der Belastung von Hundehaltern durch Hundesteuer und Versicherung, möglichst kostengerecht und unbürokratisch zu gestalten. Außerdem müssen die Setz- und Brutzeiten mit Niedersachsen harmonisiert werden. Dass in Niedersachsen und Bremen unterschiedliche Setz- und Brutzeiten gelten, ist doch nicht nachvollziehbar“, so Zenner.

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