FDP beantragt eine Aktuelle Stunde zur Grundschule Borchshöhe 

 Der Bremer Schulkonsens wird zum Fortschrittsverhinderungskonsens.

Seit dem 21. Januar brodelt der Streit um die Zukunft der preisgekrönten Grundschule Borchshöhe öffentlich. Diese läuft derzeit Gefahr, das erste Opfer des sogenannten Schulkonsens in Bremen zu werden, da SPD, Grüne, Linke und CDU sich nicht über die Zukunft der Grundschule verständigen können.

Die bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Bremen, Birgit Bergmann, erklärt dazu:
 
„Das Beispiel Grundschule Borchshöhe zeigt einmal mehr, dass der Schulkonsens für Bremen keine Perspektive eröffnet, sondern zum Bremsklotz jeder Innovation wird. Diese Innovationen aber sind es, die in Bremen so dringend benötigt werden, um endlich den letzten Platz in den Vergleichstest verlassen zu können. Es darf nicht wie beim Abschluss des letzten Schulkonsens dazu kommen, dass Modellversuche vorschnell abgebrochen werden und damit weder fair noch ergebnisoffen nach der notwendigen Zeit evaluiert werden.“ 
 
Der stellvertretende Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Prof. Hauke Hilz, ergänzt:

„Politische Grabenkämpfe auf dem Rücken der Familien auszutragen ist ganz schlechter Stil. Die Schülerinnen und Schüler in Bremen und Bremerhaven haben mehr verdient, als den Kleinsten Gemeinsamen Nenner. Der Bremer Schulkonsens wird zum Fortschrittsverhinderungskonsens. Er ist eine Luftnummer. Deswegen werden wir weiter offen für unsere Bildungsziele streiten: Mehr Eigenständigkeit der Schulen, Leistungsanspruch, klare Bewertungen auch mit Noten ab der dritten Klasse, Stärkung der Gymnasien und der Schulen in Freier Trägerschaft.“

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