INSM-Bildungsmonitor: Letzter darf nicht Bremer Standard sein!

Fynn Voigt: „Der neue Bildungssenator wird sich daran messen lassen müssen, ob er Bremen aus dem Bildungsloch hieven kann. Gut für ihn: Schlimmer kann es kaum werden.“

Laut aktuellem INSM-Bildungsmonitor liegt Bremen auch in diesem Jahr auf dem letzten Platz – zum fünften Mal in Folge. Besonders in den Kernkompetenzen schneidet das Bremer Bildungssystem erschreckend schlecht ab.

Dazu Fynn Voigt, Sprecher der FDP-Fraktion für Kinder & Bildung:

„Der neue Bildungsmonitor schafft Fakten, wo sowieso schon Gewissheit herrschte: Senatorin Aulepp ist als Bildungssenatorin gescheitert. Ihre Bilanz: viermal angetreten, viermal Letzter. Gut, dass dieses Kapitel bald vorbei ist. Die Anforderungen an den designierten Bildungssenator Mark Rackles sind klar: Bremen aus dem Bildungsabgrund ziehen, den Kindern und Jugendlichen im Land wieder Hoffnung auf eine bessere Zukunft machen.“

Voigt weiter:

„Die Herausforderungen sind riesig. Gerade in den Kernkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen ist der Nachholbedarf enorm. Bremen ist abgeschlagen, andere Stadtstaaten wie Berlin und Hamburg sind in den letzten Jahren enteilt. Doch der letzte Platz darf nicht weiter Bremer Standard sein. Wir brauchen eine klare Fokussierung auf die wichtigen Themen, eben Lesen, Schreiben und Rechnen. Rund 50 Prozent der Kinder haben Sprachförderbedarf, diese Quote muss dringend runter. Wir müssen vor allem den Leistungsgedanken fest im Bildungssystem verankern. Das heißt: Sitzenbleiben wiedereinführen und Noten schon ab Klasse 3, verpflichtende Leistungsvergleichstests in fast allen Jahrgängen und kostenlose Nachhilfe für leistungsschwache Schülerinnen und Schüler. Die gute Nachricht für den neuen Senator: Viel schlechter kann es nicht werden.“

Hier finden Sie unseren Antrag zur Leistungssteigerung in Bremer Schulen:
https://www.bremische-buergerschaft.de/drs_abo/2025-07-10_Drs-21-1270_301f1.pdf