Frühgeborenen-Versorgung in Bremen mangelhaft

Buhlert: Jetzt Kapazitäten im Klinikum Links der Weser ausbauen.

Seit Schließung der Frühchenstation und der Geburtshilfe im Klinikum Bremen Mitte ist die Geburtshilfe in Bremen ein Problem: Es fehlen Plätze, Ärzte und Hebammen in den verbliebenen Klinken leiden unter der Belastung. Wiederholt wurden Risikoschwangere abgewiesen.

„Es wird Zeit diesen Missstand abzustellen. Als Oberzentrum trägt Bremen Verantwortung für die Region. Der Senat will die Zusammenarbeit stärken und spekuliert unterdessen auf Mittel für Krankenhausinvestitionen aus Niedersachsen. Zugleich hapert es bei der Versorgung von Frühgeborenen an vielen Ecken und Kanten – die Situation ist mangelhaft. Und die Geburtsstationen ächzen unter der Belastung“, so der FDP-Gesundheitspolitiker, Dr. Magnus Buhlert.

„Wer Zusammenarbeit will, muss etwas anzubieten haben. Bremen muss die Kapazitäten im Klinikum Links der Weser jetzt bedarfsgerecht ausbauen, so dass sie auch für Notfälle reichen“, erklärt der Bürgerschaftsabgeordnete weiter.

Die FDP-Fraktion wird die Situation in der Gesundheitsdeputation ansprechen und erforderlichenfalls auch in der Bürgerschaft thematisieren. Buhlert: „Weitere Jahre darf es so nicht weitergehen. Das Risiko, dass etwas Ernstes passiert ist zu hoch!“

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