Zum Wohle des Sports und der Standortentwicklung: Endlich mit der Neugestaltung des Oeversbergs beginnen!

Dringlichkeitsantrag der Fraktion der FDP.

Seit August 2019 stehen die Planungen für die Neugestaltung des Oeversberges in Bremen Vegesack still. Dabei befinden sich die Sportanlagen auf dem Oeversberg in einem stark sanierungsbedürftigen Zustand. Und dies obwohl auf den Anlagen zum Teil Spitzensport betrieben wird und auch in Zukunft weiter betrieben werden soll. Der Sanierungsbedarf wird vom Senat in seiner Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion zum Oeversberg (Drs. 20/337 S vom 27.20.2020) auf 1,7 bis 2,5 Millionen Euro beziffert.

Gerade für die betreffenden Sportvereine, die ihre Anlagen auf dem Oeversberg haben und auch in Zukunft haben wollen, ist dieser Stillstand unbefriedigend. Die Vereine brauchen dringend Planungssicherheit. Beispielsweise müssen an der BMX-Strecke dringend Sanierungsarbeiten durchgeführt werden. Der derzeitige Zustand zieht zudem zunehmend auch Vandalismus an den noch genutzten Sportanlagen an. So wird berichtet, dass sich beispielsweise auf der BMX-Strecke mittlerweile zerschlagene Flaschen und Hausmüll anfinden und die Strecke mit nicht für die Bahn zugelassenen Fahrzeugen befahren wird. Aus diesem Grund muss das Gelände und insbesondere die BMX-Bahn umzäunt werden. 

In seiner Antwort auf die Kleine Anfrage der FDP-Fraktion teilte der Senat zudem mit, dass die Fortführung der weiteren Planungen nicht möglich gewesen seien, weil die Entscheidungen um die Zukunft der Jacobs University noch ausstünden. Die entgegenstehenden grundstücksrechtlichen Fragen scheinen jedoch inzwischen geklärt. Auch gab der Senat in seiner Antwort an, dass Planungsmittel zur Verfügung stünden.

Daher sind nunmehr ohne weiteres Zögern die Planungen für die Neugestaltung auf dem Oeversberg fortzusetzen und tatsächlich in Umsetzung zu bringen. Dies ist nicht nur wichtig für Bremen-Nord, sondern für den Sport in Bremen allgemein.

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf:

  1. Das Bauleitplanverfahren für den Oeversberg nunmehr unverzüglich fortzusetzen;
  2. a) Die dritte Sitzung des Runden Tisches zur Neugestaltung des Oeversbergs noch für das erste Quartal 2021 anzusetzen;

    b) Sicherzustellen, dass, sollte die Sitzung pandemiebedingt nicht als Präsenzveranstaltung stattfinden können, diese virtuell durchgeführt werden kann;
  3. Als Sofortmaßnahme die vorhandenen Sportanalgen auf dem Oeversberg zu umzäunen, so dass diese vor Vandalismus geschützt werden und bis zur Umgestaltung weiter genutzt werden können.
  4. Einen festen Ansprechpartner für die von der Neugestaltung des Oeversberg betroffenen Sportvereine namentlich zu bennennen;
  5. Der städtischen Deputation für Sport fortlaufend einmal im Quartal beginnend mit dem ersten Quartal nach Beschlussfassung über den Stand der Planung und Umsetzung der Neugestaltung des Oeversberg zu berichten.
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