Ohne Plan: Stadt verschleudert Hansewasser-Bad zum Tiefpreis
Laut Bericht des „Weser-Kurier“ steht Werder Bremen kurz vor einem Kauf des Hansewasser-Bads in der Östlichen Vorstadt. Der Kaufpreis soll im sechsstelligen Bereich liegen.
Dazu Ole Humpich, Sprecher für Sport und stv. Vorsitzender der FDP-Fraktion Bremen:
„Dass die Stadt das Hansewasser-Bad jetzt für einen Spottpreis an Werder verschleudern will, ist für die Menschen im Stadtteil eine kleine Katastrophe. Damit würden die eh schon knappen Wasserflächen weiter reduziert werden. Das wäre nicht für Vereine und Hobby-Schwimmer ein harter Schlag, sondern hätte auch direkte Auswirkungen auf den Schwimmunterricht von hunderten Schülerinnen und Schülern.“
Humpich weiter:
„Der Senat hat es bisher versäumt, ein tragfähiges Alternativkonzept auf die Beine zu stellen, falls das Hansewasser-Bad für die Öffentlichkeit dicht macht. Solange der Senat keinen Plan hat, wie er diese Schwimmfläche ersetzt, darf das Hansewasser-Bad nicht schließen. Das steht für uns fest. Stand jetzt hätte der Hansewasser-Deal zwischen SPD und Werder Bremen zu viele Verlierer: nämlich die Bürgerinnen und Bürger, die sich im Herbst plötzlich nach einem neuen Schwimmbad umschauen müssten. Um die vielen offenen Fragen zu klären, werden wir zeitnah eine Anfrage an den Senat stellen.“