Linke Umfrage zum Nahverkehr: Bürger-Täuschung statt echtes Meinungsbild

Thore Schäck: „Die Linke tut so, als wolle ganz Bremen das Auto abschaffen, dabei zeigt ihre eigene Umfrage das Gegenteil: Die Menschen wollen Mobilitätsfreiheit statt ideologischer Umerziehung.“

Die Linksfraktion feiert die Ergebnisse ihrer selbst beauftragten Verkehrsumfrage als breite Zustimmung für einen „kostenlosen“ ÖPNV über eine von allen Bremern zu zahlende Zwangsabgabe.. Doch bei genauerem Hinsehen wird deutlich: Die Befragten wollen vor allem Verbesserungen im Nahverkehr – aber keine Zwangsbeiträge und auch keinen auf der Straße ausgetragenen Klassenkampf.

Dazu Thore Schäck, Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Verkehr der FDP-Fraktion Bremen:

„Der Umgang der Linken mit den Ergebnissen ihrer eigenen Umfrage läuft mal wieder nach dem Motto „Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt“. Die willkürliche Einteilung der Befragten in arm und reich, politisch links oder rechts entbehrt jedwedem demokratischen Gedanken und zeigt, worum es der Linken wirklich geht: Hass, Hetze und eine weitere Spaltung der Gesellschaft. Die Linken wollen offenbar den Klassenkampf auf die Straße tragen, zum Leidwesen der Bremerinnen und Bremer.“

Schäck weiter:

„Ticketlos heißt eben nicht kostenlos – am Ende zahlt der Steuerzahler. Und anders als von den Linken behauptet, würde eine pauschale monatliche Zwangsabgabe in Höhe von 25 Euro pro Bürger nicht für die Finanzierung eines kostenlosen ÖPNV reichen, geschweige denn für eine Komplett-Sanierung des Bremer Nahverkehrs. Eine linke Milchmädchenrechnung, die bewusst die Öffentlichkeit täuschen soll und mal wieder zeigt: Linke können nicht mit Zahlen umgehen. Diese Umfrage ist ein Paradebeispiel für politisches Wunschdenken. 
Das Auto bietet Sicherheit, Flexibilität und Freiheit – es gehört zur Lebensrealität der Menschen. Wir wollen weder einen auf der Straße ausgetragenen Klassenkampf noch zusätzliche Abgaben. Denn nicht zuletzt zeigt die Umfrage auch, und darüber spricht die Linke erstaunlich wenig: Die Bremerinnen und Bremer wollen selbst wählen, welches Verkehrsmittel sie nutzen. Und daran gibt es ausnahmsweise keine Zweifel.“