GeNo-Krisengipfel: Alibi-Veranstaltung statt Schulterschluss

Zum heutigen Krisentreffen zwischen Senat und CDU über die Zukunft der Gesundheit Nord erklärt Ole Humpich, stellvertretender Vorsitzender und gesundheitspolitischer Sprecher der FDP-Fraktion Bremen:

„Wer einen breiten Schulterschluss mit der Opposition ankündigt und dann ausschließlich die CDU einlädt, muss sich an seinen eigenen Worten messen lassen. Wir haben konkrete Vorschläge zur Sanierung der GeNo vorgelegt und konstruktive Mitarbeit angeboten. Uns außen vor zu lassen und gleichzeitig um Unterstützung zu werben, passt nicht zusammen. Gerade bei einer Krise dieser Größenordnung braucht es einen offenen Austausch statt einer Alibi-Veranstaltung.“

Humpich weiter:

„Die GeNo braucht einen harten, ehrlichen Sanierungskurs, der einer unabhängigen Prüfung standhält. Dazu gehört ein verbindlicher Finanzierungsplan bis mindestens 2035, der endlich Klarheit über die Rückzahlung des Kredits und notwendige Investitionen schafft. Gleichzeitig dürfen keine weiteren Klinikbereiche im Bremer Osten verlagert werden, bevor die medizinische Versorgung vor Ort gesichert ist. Patienten und Beschäftigte brauchen einen verlässlichen Plan. Dafür müssen alle Zahlen auf den Tisch und unterschiedliche Lösungswege offen diskutiert werden. In unserer Aktuellen Stunde erwarten wir vom Senat statt weiterem PR-Theater endlich klare Antworten. Einen fertigen Plan am Ende nur noch abnicken zu dürfen, ist keine echte Beteiligung.“