FDP fordert Landesprogramm zur Unterstützung von Kinderwunschbehandlungen

Lencke Wischhusen: Ein wichtiges Signal für ein familienfreundliches Bremen.


Bremen ist eines der letzten noch verbliebenen Bundesländer, das seinen Bürgerinnen und Bürgern finanzielle Unterstützung zur assistierten Reproduktionsmedizin für Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch vorenthält. Die Freien Demokraten fordern daher ein Landesprogramm zur Unterstützung von ungewollt kinderlosen Paaren aufzulegen. Die Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Lencke Wischhusen, erklärt dazu: 

„Statistiken zufolge bleiben in Deutschland rund sechs Millionen Menschen ungewollt kinderlos. Diese ungewollte Kinderlosigkeit stellt viele Beziehungen und Lebensmodelle vor ernste Herausforderungen. Die Gründe für ungewollte Kinderlosigkeit sind vielfältig, doch die psychischen Belastungen sind in den meisten Fällen immens. 

Der medizinische Fortschritt ermöglicht dankenswerterweise neue Optionen. Die Reproduktionsmedizin hat vielen Paaren ihren Herzenswunsch bereits erfüllt. Doch sind die zumeist hohen Kosten für junge Familien nur schwer zu stemmen. Diese finanzielle Hürde zerstört vielen Menschen ihren größten Wunsch. 

Bis auf das Saarland, Baden-Württemberg, Hamburg, Schleswig-Holstein und Bremen haben alle Bundesländer eine entsprechende Förderrichtlinie erlassen. Erst dadurch wird der Zugang zu weiteren Bundesmitteln ermöglicht. Der finanzielle Aufwand dürfte sich für ein kleines Bundesland wie Bremen in Grenzen halten. Gemessen an dem Nutzen und Mehrwert für unser Bundesland, den jede gewonnene Schwangerschaft mit sich bringt, sind diese Mittel es allemal wert eingesetzt zu werden und für die Paare kann das der Schlüssel zum Lebensglück sein!

Wir appellieren an die Regierungsparteien endlich ihre Verweigerungshaltung aufzugeben und insbesondere einkommensschwache Paare nicht im Regen stehen zu lassen.“

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