FDP fordert Konjunkturprogramm für Familien 

Steiner: Kinderfreibeträge erhöhen und auf Grunderwerbsteuer verzichten.
Mütter und Väter werden immer stärker durch steigende Steuern und Sozialabgaben belastet. Hinzu kommt, dass die Rahmenbedingung um ein Kind aufzuziehen immer schwieriger werden. Aus diesem Grund hat die FDP-Fraktion Bremen einen umfassenden Antrag zur Entlastung von Familien eingereicht und fordert die Verdoppelung der Kinderfreibeträge und einen Grunderwerbsteuer-Freibetrag für das erste Eigenheim. 
„Familien sollen in die Zukunft vertrauen können. Dazu brauchen wir ein Konjunkturprogramm für Familien. Die von der Bundesregierung geplante Steuerentlastung von 6,3 Milliarden Euro ist angesichts der Leistung, die Familien erbringen weniger als ein Tropfen auf den heißen Stein. Um Mütter und Väter, die die zukünftigen Steuer- und Beitragszahler großziehen, zu entlasten, ist aus unserer Sicht die Verdoppelung der Kinderfreibeträge absolut notwendig“, so die Vorsitzende der FDP-Fraktion, Lencke Steiner.
Für Steiner reicht allerdings eine Verdoppelung der Kinderfreibeträge allein nicht aus, um Familien und junge Menschen angemessen zu entlasten. Die Familienunternehmerin fordert einen Grunderwerbsteuer-Freibetrag von 500.000 Euro für das erste Eigenheim. „Wohneigentum schützt vor Altersarmut und ist ein wichtiger Baustein der Altersvorsorge. Die Grunderwerbsteuer hat sich zur Eigenheim-Bremse entwickelt und schreckt Familien ab. Mit dem Freibetrag schaffen wir wieder einen Anreiz zum Kauf eines Eigenheims“, so Steiner.
 
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