Die Geno wird zum Fass ohne Boden!

Magnus Buhlert: Informationspolitik des Senates ist katastrophal. 

Laut Presseberichten muss die Defizitprognose für den kommunalen Klinikverbund Gesundheit Nord (Geno) erneut nach unten korrigiert werde. Das Minus soll um weitere 10 Millionen Euro steigen. Damit wächst das erwartete Defizit auf knapp 28 Millionen Euro. Der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Bremen, Dr. Magnus Buhlert, erklärt dazu:

„Erneut erfahren wir verspätet und erst aus der Presse, dass der Verlust der Geno drastisch gestiegen ist. Die Zahlen, die wir nach jeder Hiobsbotschaft zur Geno präsentiert bekommen, sind das Papier nicht wert auf dem sie stehen. Die Informationspolitik des Senats ist katastrophal. So kann man einen Großbetrieb nicht führen.

Es ist klar, dass die Geno große Probleme hat. Diese waren allerdings spätestens vor einem Jahr absehbar, als der Nachtragshaushalt beschlossen wurde. Jetzt muss zügig, schnell und entschlossen gehandelt werden. Der Senat muss jetzt schnell Wege aufzeigen, wie die städtische Geno nachhaltig und solide aufgestellt werden kann. Diese Vorschläge sind mit konkreten Zahlen und Zeitplänen zu hinterlegen. Dazu gehört, dass festgestellt werden muss, wo welche Dienste die heute 24/7 vorgehalten werden weiter angeboten werden können, wieviele Betten wo mit dem vorhandenen Personal wirtschaftlich betrieben werden können und wie endlich auf die fortschreitenden Ambulantisierung reagiert wird.“

 

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