Luftrettung darf nicht zum Sparopfer werden

Zur Diskussion über die Auswirkungen der Krankenhaus- und Krankenkassenreform auf die Luftrettung erklärt der stellvertretende Vorsitzende und gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Bremen, Ole Humpich:

„Die Luftrettung ist kein Luxus, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil unserer Notfallversorgung. Es wäre fatal, wenn ausgerechnet an einer Infrastruktur gespart würde, die im Ernstfall über Leben und Tod entscheidet. Wer eine leistungsfähige Notfallversorgung will, muss auch ihre Finanzierung dauerhaft sicherstellen.“

Humpich weiter:

„Die Orientierung der Vergütung an der Grundlohnrate geht an der Realität der Luftrettung vorbei. Hochqualifiziertes Personal, moderne Medizintechnik, Wartung und Flugbetrieb lassen sich nicht per Gesetz künstlich günstiger machen. Wenn die Notfallversorgung reformiert wird, muss die Luftrettung von Anfang an mitgedacht werden. Eine Reform, die am Ende dazu führt, dass Rettungshubschrauber seltener abheben oder Standorte wirtschaftlich unter Druck geraten, verfehlt ihr Ziel. Gesundheitsreformen sollten die Versorgung verbessern – dürfen sie aber auf keinen Fall erheblich verschlechtern.“