Bremen kann durch Campus für Künstliche Intelligenz (KI) profitieren

 
Magnus Buhlert: Wir sind froh, dass sich eine Nachfolgelösung für die JUB abzeichnet.

Zu Meldungen, nach denen sich eine Lösung für die Folgefinanzierung der Jacobs-University Bremen abzeichnet, erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion Dr. Magnus Buhlert:
 
„Wir sind froh, dass sich nach langem Tauziehen nun für die Jacobs-University Bremen (JUB) eine Nachfolgelösung abzeichnet. Die JUB, welche als private Hochschule deutschlandweit und international Anerkennung genießt und wesentlich zur Internationalisierung der bremischen Hochschullandschaft beiträgt, ist ein Aushängeschild in der Bremer Wissenschaftslandschaft. Es ist deshalb erfreulich, dass sich trotz Störfeuern und Begehrlichkeiten aus der Regierungskoalition nach Abwicklung und Verstaatlichung der JUB nun drei zukunftsträchtige Investoren und Träger gefunden wurden, um den Betrieb einer unabhängigen privaten Hochschule in Bremen sicherzustellen.

Ein künftiger Campus für Künstliche Intelligenz (KI), kann zum Ausbau und Erhalt von Studienplätzen und Arbeitsplätzen in Bremen-Nord beitragen und auch das Land Bremen insgesamt als Standort für Zukunftstechnologien stärken. Durch einen Leuchtturm-Campus für Künstliche Intelligenz würden die anderen staatlichen Hochschulen in Bremen auch finanziell profitieren, weil durch die Abwendung einer Verstaatlichung keine zusätzliche Belastungen auf den ohnehin chronisch unterfinanzierten Wissenschaftsplan zukommen. Zudem wird Bremen als Hochschulstandort durch Kooperation vor Ort bereichert, da ein hoch spannendes Wissenscluster entsteht. Umso wichtiger ist es, dass die jetzigen Verhandlungen zu einem erfolgreichen Ende geführt werden.“

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