Marode Sportstätten: Wie geht es weiter mit den Uni-Sportanlagen?
Kleine Anfrage der Fraktion der FDP Bremen.
An den Uni-Sportanlagen, die nicht nur vom reaktivierten Sportstudiengang, sondern auch vom Schul- und Vereinssport genutzt werden, besteht dringender Sanierungsbedarf.
Ein Sportstättengutachten kommt nun sogar zu dem Ergebnis, dass großen Teilen der Outdoor-Sportanlagen die Sperrung droht. Zudem fehlt es dem in die Jahre gekommenen Sportkomplex weiterhin an neuen Hallen.
Vor diesem Hintergrund fragen wir den Senat:
- In welchem Umfang stehen die Sportstätten an der Universität dem Vereinssport und Schulen zur Verfügung und wie sind die Zuständigkeiten geregelt?
- Welche Uni-Sportanlagen sind konkret von Sperrungen bedroht und können diese durch die bis 2027 geplanten Sanierungen vollumfänglich abgewendet werden?
- Wie sind bzw. werden Sportressort, Vereine und Schulen in die Planungen und Abstimmungen einbezogen, auch mit Blick auf den geplanten Neubau eines Sportgebäudes?
- Wie wird die Nutzung während der Sanierung und Bauphase gewährleistet und wie soll insbes. der Lehrbetrieb zur Ausbildung der Sportstudierenden sichergestellt werden?
- Welcher Zeit- und Finanzierungsplan liegt dem Neubau des Sportgebäudes konkret zugrunde?
a. Wie soll der Neubau finanziert werden, wenn keine Baukostenfinanzierung aus dem Sondervermögen für Infrastruktur und Klimaneutralität des Bundes erfolgen kann?
b. Wie wird sichergestellt wird, dass die anstehenden Maßnahmen nicht zulasten geplanter Sanierungsvorhaben an den städtischen Sportanlagen gehen? - Was wird aus den alten Sportstätten und welche Planungen bestehen für das Uni-Bad?
- Welche weiteren Sportanlagen gibt es in der Stadtgemeinde, die in Teilen oder gänzlich so marode sind, dass sie von (Teil-) Sperrungen betroffen wären.
a. Um welche Sportstätten handelt es sich?
b. Welche genauen Sanierungsbedarfe bestehen jeweils?
Wie sieht der Sanierungszeitplan aus und welcher Gesamtinvestitionsbedarf resultiert daraus?