Wissenschaftsplan 2025 noch nicht rund! 

Magnus Buhlert: Investitionen sind zu zaghaft.

Zum vorgelegten Entwurf des Wissenschaftsplans 2025 erklärt der wissenschaftspolitische Sprecher der FDP Fraktion, Magnus Buhlert:

„Der Entwurf des Wissenschaftsplans 2025 setzt zum Teil die richtigen Impulse. Die Schwerpunktsetzung im Bereich der Gesundheitswirtschaft trägt beispielsweise der aktuellen Entwicklung Rechnung. Hier muss nur geschaut werden, welchen Anteil die Hochschule Bremerhaven haben kann. Es muss klar sein, dass falls eine medizinische Fakultät an die Universität kommt, diese zusätzlich und nicht aus den Mitteln des Wissenschaftsplans finanziert werden muss.“

Grundsätzlich sei auch der angestrebte massive Personalaufbau zu befürworten, um dem Fachkräftemangel in der Region zu begegnen. Zudem ist der Ansatz den Exzellenzstatus der Universität wiedererlangen zu wollen nur zu unterstützen, erklärte Buhlert.

„Gleichwohl ist der Entwurf bei den dringend nötigen Investitionen viel zu zaghaft. Bereits jetzt ächzten die Hochschulen des Landes unter einem enormen Sanierungsstau. Die bereitgestellten Mittel für dringend notwendige Investitionen betragen nur einen Bruchteil der Mittel, die für zusätzliches Personal bereitgestellt werden. Was nützt es das Personal aufzustocken, wenn es dann nicht genügend Arbeitsplätze, sprich Labors und Büros sowie moderne, digitale Veranstaltungstechnik gibt.“

Buhlert wünscht sich darüber mehr Engagement in dem Bereich der Existenzgründungsaktivitäten.

„Hier fehlen konkrete Ziele und ein Zeitplan für den Dialog. Zudem sollten Kooperationen zwischen den Hochschulen viel stärker gefördert werden, hier sehe ich enormes Potenzial mit einem Mehrwert für die Hochschulen und die Bremer Wissenschaftslandschaft. Hier müsste auch dargelegt werden, wie die universitären bzw. universitätsnahen Institute die Hochschullandschaft weiter sinnvoll befruchten, wie beispielsweise das AWI die Hochschule Bremerhaven“, so Buhlert.

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