Berufliche Bildung in Bremen stärken! 

Birgit Bergmann: Brauchen höhere Investitionen.

Durch die aktuelle Veröffentlichung des statistisches Bundesamts wird deutlich, dass die Ausgaben für berufliche Bildung in Bremen weiter stagnieren, während die Ausgaben in den restlichen Bundesländern steigen. Die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Bremen, Birgit Bergmann, erklärt dazu:

„Bremens berufliche Bildung ist seit vielen Jahren das vernachlässigte Kind in der gebeutelten Bremer Bildungslandschaft. Im Vergleich zu den anderen Stadtstaaten und Bundesländern hat sich die Situation in Bremen für die Schüler und Lehrer sogar verschlechtert. Eine Anpassung an strukturelle Entwicklungen im Bildungsbereich ist erneut nicht erfolgt. Den Bremer Berufsschulen stehen im Ergebnis also deutlich weniger Mittel zur Verfügung. Eine schlechte und unzureichend finanzierte berufliche Bildung verstärkt den Fachkräftemangel und schafft einen Wettbewerbs- und Standortnachteil. Wenn der Senat das Bekenntnis zur Gleichwertigkeit von Meister und Master und sein Bekenntnis zur dualen Ausbildung ernst meint, dann darf er sich politisch nicht länger nur auf allgemein bildende Schulen und Kitas beschränken!“

Bergmann fordert deshalb höhere Investitionen im Bereich der beruflichen Bildung.

„Rot-Grün muss endlich dafür Sorge tragen, dass die Digitalisierung in den Berufsschulen ankommen kann. Hier sind deutlich höhere Investitionen nötig, um auch in diesem Bereich den Rückstand zu anderen Stadtstaaten und Bundesländern aufzuholen. Dies betrifft nicht nur die Anschaffung mobiler Endgeräte, sondern auch die Bereitstellung von Mitteln für dringend notwendige Lehrerfortbildungen. Wir fordern daher eine wettbewerbsfähige Ausstattung beruflicher Schulen und eine Anpassung der Investitionen pro Schüler“, so Bergmann.

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