ZOB Bremen – Zeit zu handeln statt zu trödeln!

Antrag der FDP-Fraktion.

 

Seit der Liberalisierung des Fernbusverkehres Anfang 2013 hat die Beliebtheit des Verkehrsmittels deutlich zugenommen. In vielen Städten sind daraufhin extra Fernbusterminals entstanden, die den Fahrgästen zusätzliche Annehmlichkeiten bieten und gleichzeitig die lokale Wertschöpfung stärken sowie Arbeitsplätze schaffen. In Bremen ist trotz des Trends in den vergangenen vier Jahren kein Fortschritt erzielt worden. Die momentane Situation ist nicht länger hinnehmbar. Die Busse halten teilweise am Breitenweg, eine vielbefahrene Hauptstraße. Dies stellt für die Wartenden, Fußgänger und Autofahrer eine große Gefahr dar. Für einen neuen Standort des ZOBs steht trotz des dringenden Bedarfs offenkundig noch nicht mal fest, welche Fläche genutzt werden kann. Daher ist es von besonderer Notwendigkeit, dass der Senat nun endlich handelt und den bundesweiten Trend gewinnbringend für Bremen nutzt.

 

Für den ZOB Bremen kommt neben dem anvisierten Areal auch die Wiese vor dem Überseemuseum in Betracht. Diese ist bisher wenig attraktiv genutzt und wird von vielen Bürgerinnen und Bürgern als Schandfleck empfunden. In diesem Bereich fehlen auch öffentliche Toiletten. Dieses Problem könnte durch einen ZOB gelöst werden. Zusätzlich liegt die Fläche zentral zum Hauptbahnhof, welches das Erreichen von Anschlussverbindungen besonders leichtmacht. Es ist daher dringend zu prüfen, inwieweit die Wiese vor dem Überseemuseum nicht die geeignetere Fläche darstellt. Der besonderen Bedeutung des Platzes kann durch entsprechende Gestaltung Rechnung getragen werden.

 

Die Stadtbürgerschaft möge beschließen:

Die Stadtbürgerschaft fordert den Senat auf:

1.     Bis Ende 2017 einen Standort für den ZOB festzusetzen.

2.     Alternative Standorte, wie die früher als Busbahnhof genutzte Fläche vor dem Überseemuseum, zu prüfen.

3.     Bis spätestens Mitte 2018 das Projekt ZOB soweit voranzutreiben, dass der Bau beginnen kann.

4.     Der städtischen Deputation für Bau, Umwelt und Verkehr vierteljährlich über den Fortschritt zu berichten.

 

Dr. Magnus Buhlert, Lencke Steiner und die Fraktion der FDP

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