SPD verhindert Förderung von Kinderwunschbehandlungen

Lencke Steiner: Ablehnung ist rückwärtsgewandt.

Die FDP-Fraktion Bremen bedauert die Ablehnung des Antrags für eine finanzielle Förderung der künstlichen Befruchtung von ungewollt kinderlosen Paaren. Die Vorsitzende der FDP-Fraktion Bremen, Lencke Steiner, erklärt:

„Unser Antrag behebt einen schwerwiegenden Missstand unserer Gesellschaft, nämlich dass die künstliche Befruchtung und der damit verbundene Kinderwunsch bei unverheirateten Paaren vom Geldbeutel abhängt. Gemessen an der Entlastung, insbesondere auch psychischer Art, die wir diesen Paaren hätten zukommen lassen können, wäre der Aufwand für das Land Bremen dabei gering gewesen. Unser Anliegen war es, jedem Paar mit Kinderwunsch den Zugang zu künstlicher Befruchtung zu ermöglichen, ohne dass es an den hohen Kosten von bis zu 6000 Euro pro Behandlung scheitert. Dabei sollten auch unverheiratete Paare berücksichtigt werden. Diese Chance wurde nun, insbesondere durch die SPD, vertan. Ich bedauere die Ablehnung in der Bürgerschaft ausdrücklich! Diese rückwärtsgewandte und in ihrer Begründung widersprüchliche Ablehnung der SPD ist unverständlich und zeigt, dass ihre Prioritäten nicht bei dem Wohle dieser Paare liegen.“

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