FDP fordert engere Verzahnung von Schule und Beruf

Birgit Bergmann: Qualität der Berufsorientierung an den Schulen nicht dem Zufall überlassen.

25 Prozent der Azubis brechen die Ausbildung ab. Dies kommentiert die arbeitsmarktpolitische Sprecherin der FDP-Fraktion Bremen, Birgit Bergmann, wie folgt:

„Die Abbrecherquote ist für mich Ausdruck der verbesserungswürdigen Berufsorientierung in den Schulen. Die meisten Azubis brechen ihre Ausbildung ab, weil sie keine Freude an dem Beruf gefunden haben. Aus unserer Sicht ist es daher wichtig, die Berufsorientierung in den Schulen zu stärken und enger mit der Wirtschaft zu verzahnen. Dazu gehören mehr verbindliche Praktika in unterschiedlichen Berufsrichtungen, sowie mehr externe Fachkräfte aus der Wirtschaft in den Schulen. Schülerinnen und Schüler müssen eine realistische Vorstellung über ihren angestrebten Beruf entwickeln und sich gleichzeitig in unterschiedliche Ausrichtungen ausprobieren können. Um die Qualität der Berufsorientierung an den Schulen nicht dem Zufall und dem Engagement der jeweiligen Schulleitung zu überlassen, sollte es auch an den allgemein-bildenden Schulen Ziel-Leistungs-Vereinbarungen zur Berufsorientierung geben. Deren Umsetzung muss durch die Schulaufsicht dann engmaschig kontrolliert werden.“

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