Kleingärtner auf Augenhöhe an Lösungen beteiligen

Magnus Buhlert: Frust bei den Kleingärtnern ist verständlich.

Zur Kritik des scheidenden Vorsitzenden des Landesverbandes der Gartenfreunde, August Jodel, äußert sich der stellvertretende Vorsitzende, Dr. Magnus Buhlert, wie folgt:

„Die Kritik des Vorsitzenden des Landesverbandes der Gartenfreunde an der Verwaltung und den langen, zähen Prozessen ist berechtigt. Im Umweltressorts ist man den Kleingärtnern nie auf Augenhöhe begegnet. Stattdessen dominiert Intransparenz die Kommunikation. Der Frust bei den Kleingärtnern ist verständlich und ich kann die Entscheidung von August Jodel, nicht mehr als Vorsitzender des Landesverbandes der Gartenfreunde zu kandidieren, nachvollziehen. Ich fordere den Senat auf, den Landesverband der Gartenfreunde endlich als kompetenten und gleichberechtigten Partner ernst zu nehmen. Die Kleingärtner erwarten zu Recht, dass sie an den Lösungen beteiligt werden. Da wird viel ehrenamtliche Arbeit geleistet, die auch im Umgang zu würdigen ist.“

Für Buhlert ist klar, dass die Kleingartenentwicklung für Bremen eine echte Chance darstellt. „Der Konflikt zwischen den Grünen und der SPD um die Bebauung der brachliegenden Kleingartenflächen lähmt die Entwicklungschancen. In Bremen fehlen zu viele Wohnungen und Gewerbeflächen. Wir können uns als Fraktion daher eine Bebauung in den Randbereichen gut vorstellen. Um die Kleingärtner zu stärken, wollen wir die Einnahmen durch die Verwertung als Bauland zielgerichtet einsetzen. Wir können uns gut vorstellen, dieses Geld in einen Fonds zu geben, der dann den Kleingärtner zur nachhaltigen Verwendung zur Verfügung gestellt wird. Wir können jedenfalls die Kleingärtner nicht länger im Schwebezustand lassen“, so Buhlert.

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